Aktuelles zu Heinz Knobloch
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Stand: 21.01.2012
Mittwoch, den 14. März 2012 19.30 Uhr
Neue Aufführung des Features: "Mit beiden Augen" von Renate Drommer (2009)
Vorführung im Max-Lingner-Haus in Pankow, Strasse 201 Nr. 2 in 13156 Berlin
Der Eintritt ist frei.
Heinz Knobloch: Die Suppenlina - Lina Morgenstern-
Es liest Frank Ciazynski
Sa 27.8.11 Stadtschloss Rostocker Str. 32
Dazu wird Suppe nach einem Rezept von Lina Morgenstern gereicht,
der Frau, die eine Volksküche für Essen zum Selbstkostenpreis einrichtete.
siehe dazu Näheres auf der Nachlass-Seite unter Nr. 5 . Das Buch ist im Handel und im Antiquariat zu erwerben.
Anfang August 2011: In diesen Tagen, wo täglich Zeitungsartikel und Fernsehbeiträge zum Thema 50 Jahre Mauerbau veröffentlicht werden, ist unsere Leseempfehlung eindeutig:
Heinz Knobloch: Neun Tage vor meiner ersten Nierenkolik (erschienen erstmals 1989 in: Schlemihls Garten. Geschichten. Und Feuilletons von der Seite 22. Auswahl: Peter Moses-Krause. Illustrationen: Wolfgang Würfel. Berlin (West) (Verlag Das Arsenal) 1989, am 21.10.89 in der taz; 1990 in Sinn und Form, 1991 in der Wochenpost
In diesem Feuilleton hat er schon 1962 seine Eindrücke in jenen Tagen verarbeitet, insbesondere diejenigen, als er persönlich beim Zwangsumzug der Bewohner aus den Häusern unmittelbar an der Grenze dabei war. Erschienen ist es allerdings erstmals 1989 unmittelbar vor dem Mauerfall in Westberlin.
Das lohnt auch heute, gelesen zu werden. Kein Heldentum, keine Effekthascherei. So kennen wir unseren KNO! Sie lesen selbst, Sie urteilen selbst!
Öffentliche Veranstaltung am 4. März 2011 zum 85. Geburtstag von Heinz Knobloch
FeatureZeit Stadtmitte
"Mit beiden Augen" von Renate Drommer
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Ort: |
Evangelisches Kirchenforum Stadtmitte (Gemeinde St. Petri-St. Marien) |
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Beginn: |
19.30 Uhr |
Die Veranstaltung fand sehr großen Zuspruch und war mit dankbaren Applaus für die Veranstelter verbunden.
Soweit andere Veranstaltungen mit Bezug zu Heinz Knobloch angeboten werden, können Sie dies gern dem Webmaster zum kostenlosen Veröffentlichen auf dieser Seite mitteilen.
Frühere Veranstaltungen
Do 15.7.2010 - 14:30 - 15:30 Uhr
"täglich
geöffnet" Lesung über Heinz Knobloch
Ruth Roma Völz - im Literatur-Café
Kadiner Str. 1. Nähe Frankfurter Tor Karl Marx Allee
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13.05.2010 ab 9.05 Uhr (Himmelfahrt): Das erste Feature mit Heinz Knobloch bei Radio Bremen schon 1982!!! Wanderung zu Fontanes
Grab Ein Feature aus Ost-Berlin - von Heinz
Knobloch Nordwestradio 9.05 Uhr |
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24. Mai 2010 14:04 -15.00 Uhr am Pfingstmontag, den - im "Kulturradio rbb" Feature: "Mit beiden Augen" von Renate Beckmann (2009) www.kulturradio.de (in Berlin: UKW 92,4 MHz), auch im Kabel und per Satellit oder livestream |
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24. Mai 2010, von 16.05 - 17.30 Uhr also am gleichen Pfingstmontag anschließend: Heinz Knobloch liest: "Eierschecke - Eine Dresdener Kindheit" (Aufzeichnung einer Veranstaltung in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung am 27.10.1995 zu empfangen bei: MDR figaro |
Erstsendungen des Feature "Mit
beiden Augen" im Nordwestradio (Radio Bremen)
Sonntag
27.12.09 9 Uhr und Mittwoch, 30.12.2009
Feature: Mit beiden Augen
Oder: Die Weltsicht des Feuilletonisten Heinz Knobloch
Von Renate Beckmann
Sich an Heinz Knobloch erinnern, heißt, sich an die "Wochenpost" erinnern. In dieser Zeitschrift begann seine Karriere. Für die Seite 22 schrieb er Woche für Woche ein Meisterstück der kleinen literarischen Form, das Feuilleton. Die Rubrik hieß "Mit beiden Augen". Der Titel war ihm 1968 in der Berliner U-Bahn eingefallen: "Nach und nach zeigte sich, was in den drei Wörtern steckt. Plastisches Sehen, weites Blickfeld. Man kann blinzeln, ein Auge zukneifen, ein Auge zudrücken. Oder alle beide … Eines Tages erfuhr ich beim Optiker, ich hätte zwei verschiedene Augen. Das eine sieht kurz, das andere weit."
Heinz Knobloch durfte etwas, was im DDR-Journalismus selten war: Er suchte sich seine Themen aus und konnte Mischung und Reihenfolge selbst bestimmen: "Unter dem Zwang, pro Jahr 52 Ideen zu haben und verwirklichen zu müssen. Dieser Zwang war Vergnügen, denn ich habe ja nur das geschrieben, was ich wollte. Und wer kann das von sich sagen? Davon wurden 97,77 Prozent gedruckt."
Die Zeitschrift gibt es nicht mehr. Das Land, in dem sie erschien, auch nicht. Heinz Knobloch, der außer seinen Feuilletons eine Reihe hinreißender Bücher geschrieben hat, wie 'Herr Moses in Berlin', ist 2003 gestorben. Aber es gibt viele, die ihn kannten, sich an ihn erinnern und viel zu erzählen haben über den Mann mit dem Schelmenblick, der sich Schwejk zum Großvater gewählt hatte.
Produktion Radio Bremen/rbb 2009

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Ergänzungen zum tatsächlichen Ablauf des Abends:
Einleitungsmusiktitel: Girl from Ipanena (kompniert v. Jobim)
mit Originaltausschnitten aus dem Feature Zwei ergänzende Interviewausschnitte mit Manfrd Butzmann und Daniel Knobloch
Footprints (Shorter) 6 Texte von Heinz Knobloch selbst gelöesen:: Das falsche Grab, Der liebe März, Hat's geschmeckt?; Im Vorübergehen, Gemeinsame Idylle und Schlüsselerlebnis
Blue Bossa (Dorham)
Es tut mit leid; Diese Geschichte; Ein Irrtum; Im Straßencafé, Lesung und Die Handtasche
All Blues (Davis)
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Veranstaltung April 2009
Die Freunde von HEINZ KNOBLOCH laden ein:
Montag, den 27. April 2009, 20 Uhr
Dorotheenstädtische Buchhandlung, Moabit, Turmstr. 4
Gartenlust
und Gartenliebe ![]()
Verbesserte Neuauflage mit Fotos von Franziska Knobloch
Lesung mit Frank Ciazynski
Eintritt frei!
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Veranstaltung zum 82. Geburtstag

Ausstellung "Mit beiden Augen" von Wolfgang Würfel
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16.2.2008 - 2. März 2008 |
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16:00 Uhr, Ausstellung: „Mit beiden Augen“ |
Bürgerhaus |
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Moskauer Str. /Ecke
Schiller Str.
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Frühere Ausstellung:
W ü r f e l e i e n
Ausstellung zum 75. Geburtstag von Wolfgang Würfel vom 3. bis 31. März 2007
„Was für ein schönes und zutreffendes Bild : Ein Mensch heißt Würfel
und ist vielseitig“ (Heinz Knobloch 1991)
Vernissage anläßlich des 75. Geburtstags von Wolfgang Würfel
am 3. März 2007 (dem 81. Geburtstag von Heinz Knobloch)
ab 18 Uhr in der Dorotheenstädtischen
Buchhandlung,
Turmstr. 5 (Stadtplan), Berlin-Moabit.
mit der Verlesung einer Ansprache von Heinz Knobloch zur Eröffnung der
Ausstellung :
Bilder und Bücher von Werner Schinko und Wolfgang Würfel (Hamburg 23.
September 1991)
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Lesung
Rolf Pfeiffer und Frank Ciazynski Schriftwechsel Heinz Knobloch-Rolf Pfeiffer 1997-2003 |
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Wolfgang Würfel beim Signieren eines vom ihm illustrierten Buches
Im Hintergrund aktuelle Arbeiten des Künstlers in der Ausstellung in der Kunsstätte Dorothea (Dorotheenstädtische Buchhandlung, Berlin-Moabit) |
Wolfgang Würfel
Bekannt wurde er vor allem durch seine wöchentlichen Illustationen des
Feuilletons von Heinz Knobloch in der Wochenpost. Zudem illustrierte er
viele Bücher (vor allem Kinderbücher).
Derzeit arbeitet Wolfgang Würfel vorrangig in Öl und hat mit seiner
selbstentwickelten Technik einen an Chagall erinnernden Stil entwickelt.
Werdegang
* 1946 - 1949 Lehrausbildung im Malerhandwerk
* 1950 - 1955 Studium an der Hochschule für bildende und angewandt
Kunst in Berlin- Weißensee bei den Professoren G. Kreische, A. Mohr,
E. R. Vogenauer und E. Jadzewski
* seit 1955 freiberuflich als Maler und Grafiker tätig
* 1959 Bronzemedaille in Wien für Illustration
* 1971 Goldmedaille für Illustration Internationale
Buchkunstausstellung, Leipzig
* 1976 Certificate of Honor "Hans Christian Andersen"
* 1987 Hans-Baltzer-Preis für Illustration
Auszeichnungen
"Schönstes Buch des Jahres" 1962, 1963, 1965, 1968, 1971, 1972, 1975,
1976, 1979 und 1983
Beteiligung an Ausstellungen
in Berlin, Dresden, Moskau, Wien, Leipzig, Brünn, Bratislava, Bologna,
Prag, Minsk, Bukarest, Posen, Budapest, New York (UNO-Gebäude), Erfurt,
Hamburg, Wilhelmshaven, Oldenburg, Uelzen, Aschaffenburg, Zwickau,
Neubrandenburg, Lübeck, Magdeburg, Berlin etc.
Rückblick
zum 80. Geburtstag ...
In Zusammenarbeit zwischen der Dorotheenstädtischen Buchhandlung und
der Edition
Hüne fand eine Buchpremiere mit Lesung statt.
In der voll besetzten "Kunststätte
Dorothea" wurde am 3. März um 20 Uhr das Buch
Heinz Knobloch / Rolf Pfeiffer: Schriftwechsel 1997-2003
vorgestellt. Es lasen Mitautor Rolf Pfeiffer und der Schauspieler Frank Ciazynski. Rechts der Buchhändler Hans-Peter Rimpel
Anschließend war in Anwesenheit der Familie von Heinz Knobloch,des Freundeskreises und der Gäste bei einem Büffet Gelegenheit zum Gedankenaustausch.
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Zum Buch: Zwischen Dezember 1997 und Mai 2003 tauschten Heinz Knobloch und Rolf Pfeiffer fast 1000 Faxe aus, von denen etwa 250 in dem Buch veröffentlicht werden. Kleine und große Geschichten des Lebens, Betrachtungen über Politik, Krankheit und Probleme des Älterwerdens... Das Buch ist erschienen im Verlag Books on Demand, Norderstedt,
260 Seiten (davon zehn Seiten Farbfotos), Hardcover, ISBN: 3833444681,
Ladenpreis 24,80 €uro Bestellungen sind auch möglich über: Edition Hüne Ruf: (0 30) 4 06 13 42 |
Stand: 05.03.06
Aktivitäten des "Freundeskreises Heinz Knobloch"
An seinem Hauptwirkungsort Berlin hat sich nach seinem Tod ein "Freundeskreis Heinz Knobloch" gebildet, der - anknüpfend an die Tradition seiner öffentlichen Lesungen - Veranstaltungen und Aktivitäten mit Bezug zu Person und Werk Knoblochs durchführen möchte.
Öffentliche Treffen des Freundeskreises haben mehrfach in der "Kunststätte Dorothea" der Dorotheenstädtischen Buchhandlung in Berlin-Tiergarten gegenüber dem Moabiter Kriminalgericht stattgefunden. (In dieser Buchhandlung, geführt von Klaus-Peter Rimpel, hatte Heinz Knobloch häufig gelesen. Hier gibt es auch die größte Auswahl seiner lieferbaren, aber auch älterer Bücher)
Einen ersten großen Erfolg zur öffentlichen Würdigung der Person Heinz Knoblochs haben
Mitglieder des Freundeskreises mit der Initiative zur Benennung eines Heinz-Knobloch-Platzes im Bezirk Pankow
bereits erreicht.
Beziehungsreich
ist eine Grünanlage nach ihm benannt ("Mißtraut den Grünanlagen!" heißt einer seiner
Buchtitel). Der Platz liegt
an der Masurenstraße in Pankow direkt seiner letzten Wohnung gegenüber.
Das
Relief der in Worpswede gefertigten Bronzeplatte stammt von Prof. Georg
Thieme, der Text von Knoblochs langjährigen Illustrator Wolfgang Würfel.
Der Stein wurde dort am 3. März 2005 enthüllt. Der Platz ist im Stadtplan unter www.berlin.de zu finden.
Foto:
H. Mehnert, Juli 2005